Blog#10 Das Leben geht weiter

Wortwörtlich.


  • Wir durften in den letzten Monaten zweimal weg sein, haben aber auch sehr viel Zuhause erlebt. Schaltet oben links das Menü hinzu, dann seht ihr die Beschriftung der Kartenelemente.

  • …hat Gott auch bei uns gewirkt. Wir erwarten im September unser erstes Kind und freuen uns sehr darauf. Deswegen wollten wir mit der Israelreise auch ein letztes mal eine «wilde Reise nur zu zweit» geniessen.

  • Wir durften so unglaublich viel sehen und entdecken in diesen zwei Wochen. Zuerst entdeckten wir Vier Tage lang Jerusalem zu Fuss. Wir erlebten die blühenden Golanhöhen, «schwammen» im toten Meer und wanderten in der Wüste umher. Wir lernten sehr viel über das Israel von heute und über die Historisch-Biblischen Zusammenhänge.
  • Wir «durften» auch miterleben, wie das authentische Lebensgefühl in Israel ist. Unser Flug am 28. Februar um 18:30 war 10 Stunden nach den ersten Angriffen, weshalb dann die Flughäfen gesperrt wurden. Wir haben in den ersten Stunden etwa 7 mal «Alarm – rennt in den Schutzraum» mitgelebt. Dann konnten wir eine abenteuerliche Busfahrt organisieren, was vor allem wegen Shabbat schwierig war. Zu Fuss gieng es über die Grenze in Taba, mit dem Taxi nach Sharm el Sheikh und mit dem Flugzeug von dort wieder nach Hause drei Tage später als geplant.

  • Die täglichen, öffentlichen Gebetszeiten sind uns (vor allem Timon) schon langsam ans Herz gewachsen. Wir durften die Liturgie schätzen lernen, besonders den Umgang mit den Psalmen. Daneben essen wir ja auch zweimal täglich fein zusammen. Wer das eine oder andere mal miterleben will, soll sich doch noch so lange bei uns melden, wie wir noch hier sind!
  • In diesem asketischen Lebensabschnitt konnten wir in die monastische und ignatianische Spiritualität mehr und mehr hineinfinden. Wie das unser Leben bereichert erzählen wir gerne.
  • Während Tabita seit Februar eine 100% Stellvertretung übernahm, arbeitet Timon weiterhin innerhalb der Kommunität mit, um Kost und Logis zu decken. Dabei wird ihm auch Engagement in der Kinderarbeit in der Bridgetown Church ermöglicht. Das ist ein lokales Gemeindegründungsprojekt im kulturellen Schmelztiegel von Basel, nämlich das Quartier Kleinhüningen.

  • Anfangs Jahr kam die Einladung auf eine Hochzeitsfeier in Ungarn. Nach längerem Überlegen haben wir uns dazu entschieden zu gehen, da wir über eine «alternative Anfahrtsroute» günstige Flüge in TGM fanden. Das günstige Mietauto bereitet uns mehr Sorgen als Freude…
  • Nach fünf Tagen Ferien zu zweit und einer schönen Hochzeitsfeier flog Tabita von Klausenburg zurück. Timon startete anschliessend in eine sehr intensive Zeit des Alleinseins, in der Stille bleiben und Gott von ganzem Herzen suchen. Dabei konnte er grosse Schritte in der Wahrheit gehen: Wenn du Gott suchst, wirst du IHN finden. Und wenn er sich dir offenbart, wirst du klarer sehen, wozu er dich in diese Welt gesetzt hat.

  • Wir sind tief verbunden mit unserer Heimatsgemeinde FEG Riehen. Dabei erleben wir diese Gemeinschaft häufig als lebendige Familie mit gemeinsamen Ziel. Punktuell dürfen wir uns auch für diese Familie einsetzen im Worship, Moderation, mit Input und im Botschafterteam. Oder auch beim Ostermusical.
  • Besonders genossen haben wir das 1. Mai Wochenende, wo wir mit 40 jungen Menschen die bestmögliche Gemeinschaft erleben durften. Besonderes Highlight waren dabei die Morgen, an denen Timon in der Früh zu den ersten Sonnenstrahlen eine angeleitete Stille anbieten durfte, welche das Thema Intimität mit Gott vertiefte.

  • …Aber noch nicht so viel Klarheit wie wir uns wünschten. Diesen Sommer wird sich unser Leben stark verändern: Die grösste wunderbare Veränderung ist sicherlich der Nachwuchs. Bis dahin werden wir auch aus der Kommunität ausziehen und dabei wird sich unser beider Pensum massiv ändern.
  • Wohnraum suchen wir in Riehen oder Kleinbasel. Das Finden bleibt uns bis jetzt noch vorenthalten.
  • Während Tabita ab Sommer im Mutterschaftsurlaub ist, ist die Situation bei Timon noch sehr offen: Es sind Bewerbungen auf Ingenieurstellen genauso wie in die Inlandsmission im Umlauf. Gespannt warten wir, wo Gott uns die Türen öffnen wird. Und dabei beten wir in allen Gefühlslagen immer wieder:

Unsere Hilfe besteht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalm 124.8 – Timons Jahreslosung