Blog#8 Thanks & News

Nun sind wir wieder zurück in der Schweiz und wir LIEBEN es. Wir konnten schon soviel in alte und neue Beziehungen investieren und durften viel von dem, womit wir beschenkt wurden weitergeben.


  • Wir sind in Riehen. Jeder der das liest, weiss wo das ist 😉

  • Und das sogar mit zwei verschiedenen Gruppen an Freunden und Geschwister.
  • Und dabei Gottes wunderbare Schöpfung bestaunen und geniessen, gute Gemeinschaft haben und uns im Glauben ermutigen.
  • Nebst dem Trekking durften wir auch unglaublich rasch wieder tief verbunden sein mit allen Jungen (und nicht mehr ganz so Jungen) aus unseren Freundeskreisen. So teilen wir sehr gerne von allen reichen Erfahrungen die wir machen durften!

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Freut euch jeden Tag, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid. Und ich sage es noch einmal: Freut euch! Philipper 4:4



Genauso ist es mit einem Glauben, der keine Werke aufweist. Für sich allein ist er tot. Jakobus 2:17

  • Das waren unsere Leitverse auf unseren beiden Alpentrekks. Mit diesen haben wir uns gemeinsam mit unseren Freunden an die christliche Meditation gewagt. Hierbei geht es nicht wie bei der östlichen Gegenvariante darum, den Geist zu leeren. Nein, christliche Meditation hat zum Ziel den Geist mit dem was gut und recht ist zu füllen. In unserem einfachen Beispiel hat das so funktioniert: Wir haben uns den Vers auswendig gemerkt. Und dann jedes mal wenn es anstrengend raufging und die dünne Bergluft unseren Atem raubte, konnten wir ja nicht mehr reden – und mussten uns alleine in unsere Gedanken zurückziehen. Hier haben wir uns dann gefragt, was dieser eine Vers bedeuten könnte. Jeden Tag der gleiche Vers. (Fast) jeden Tag hat ER neu zu uns gesprochen.
    Das Wort Meditieren stammt vom lateinischen «meditārī» ab, was „nachdenken, überlegen, einüben» bedeutet. Meditieren kann also heissen, sich richtig anzustrengen, um tief in eine biblische Begebenheit einzutauchen. Wenn du es mal ausprobieren willst, kann es dir helfen, etwas vom folgendem in deinem Kopf zu tun:
  • Nimm nur eine kurze Stelle wie ein Vers, ein Gleichnis oder ein Paragraph (hör auf immer ein Kapitel beenden zu müssen!)
  • Aktiviere deine Sinne: (vor allem für Geschichten) Wie schmeckt es hier? Was höre ich? Wie heiss ist es? Sehe ich etwas im Hintergrund? Lass zu, dass sich der Moment richtig realistisch anfühlt.
  • Denke Wort für Wort: (vor allem für einzelne Verse) Will dir Gott mit diesem einzelnen Wort etwas sagen? Oder etwas anders: Lies immer den gesamten Vers aber lege die Betonung immer auf ein anderes Wort.
  • Führe ein Interview: Mit dem Autor des Briefes, mit einem erstaunten Jünger, mit einem wütenden Gelehrten, mit einer geheilten Frau, …

  • Was kommt jetzt? Was möchte Gott von uns, wozu beruft ER uns spezifisch? Diese Fragen quälten uns die ersten Monate, wir durften aber folgende drei Klarheiten haben:
  • 1. Wir haben keine Antwort auf die Frage erhalten, ob wir als interkulturelle Botschafter Gottes berufen werden. Sprich: wir haben weder ein Ja noch ein Nein, aber den Frieden, das wir das jetzt auch noch nicht wissen müssen.
  • 2. Wir haben eine sehr spezifische Berufung für den nächsten Lebensabschnitt erhalten. Spannenderweise hat uns Gott auf’s Herz gelegt: Lernt zu beten. Lernt mich ganz persönlich kennen. Lernt mit mir im Dialog zu stehen.
    Natürlich sind wir schon lange mit unserem Gott im Gespräch, aber dieser Recht simple Ruf kam dann doch eher überraschend. Aber gut, zur praktischen Umsetzung: wie machen wir das jetzt? Wo (oder von wem) lernt man beten? Natürlich von denen, die sich mit ihrem ganzen Leben diesem Thema verschrieben haben! So dürfen wir nun ankündigen, das wir voraussichtlich bis Februar 2026 bei den Diakonissen Riehen als Teil der Gemeinschaft mitwohnen, mitbeten, mit… dürfen. Wir freuen uns riesig darauf (Die Diakonissen sind soooo cool!)
  • 3. Als Neben-Berufung sehen wir es, das wir alles, was uns in den letzten Jahren geschenkt wurde, auch weitergeben dürfen. Das bedeutet mehrerlei: Wir wollen Jüngerschaftlich mit unserer Community/Gemeinde unterwegs sein. Wir wollen dieselben Leute herausfordern. Wir wollen uns selbst herausfordern.

  • Was meinen wir mit herausfordern? Wir waren eine Woche mit der Bridgetownchurch und der Steinen Kirche in Basel unterwegs. Dabei haben wir verschiedene Arten kennengelernt, wie man auf Menschen zugehen kann, die weder mit Kirche noch mit Jesus etwas am Hut haben.
  • Herausfordern bedeutet nun, das wir uns selbst (und später mit anderen gemeinsam) gerne wieder diesen und anderen Challenges stellen: Wie erreichen wir die Menschen? Wie können wir als Christen eine relevante Botschaft vermitteln? Glauben wir überhaupt, dass wir eine relevante Botschaft zu vermitteln haben?
  • Wir danken dem Team vom Basel Einsatz, die so viel in uns investiert haben.


  • Wir wollen hier einfach nochmals allen danke sagen, die uns im Gebet, mit Rat und Tat, Beherbergung, Unterricht oder über die Hochzeit mit Finanzen in diesem ersten Jahr «verheiratet sein und Gott suchen» unterstützt haben. Wir sind über alle Mass von euch beschenkt worden! Möge es auf eurem himmlischen Konto «katsching» machen.
  • Wir wollen euch natürlich weiterhin erhalten bleiben, das heisst bis auf weiteres werden wir diesen Blog weiterführen, einfach weniger häufig. Wenn ihr das nicht verpassen wollt, könnt ihr hier per E-mail benachrichtigt werden
  • Und jetzt noch an alle die wirklich genau wissen wollen, was wir alles gelernt haben in diesem letzten Jahr: Wir haben es für euch hier aufgeschrieben! Lasst uns tief ins Gespräch kommen!
  • Und wer mehr Fotos der Hochzeit haben möchte, klickt hier!

Kommt und hört mir zu, ihr alle, die ihr Ehrfurcht vor Gott habt! Ich will erzählen, was er für mich getan hat.

Psalm 66,16