Blog#7 Und das war’s (in China)

Nachdem «the great wall» (die chinesische Mauer) nicht mehr zeitgemäss die Chinesische Regierung schützt, wurde 2004 «the great firewall» (völlige Kontrolle über das verfügbare Internet) lanciert. Da alle unsere VPN’s (eine Umgehungsmöglichkeit) glorreich versagen, lassen wir es einen Monat lang draufankommen: Wie sehr stört es wirklich, wenn (fast) alles auf deinem Smartphone nicht mehr funktioniert?


  • Fällt diesmal leider aus da Google (unser Kartenlieferant) hierzulande nicht erreichbar ist.

  • Das ist noch nicht China, sondern unsere letzte Woche traumhafter tropischer Inselferien.
  • mehrere Tage lang Kayak mieten und Korallenriffe, Inseln und Strände erkunden.
  • Tropische Strände (wie die Alpen und alle anderen schöne Orte) sehen gerade auf Bildern aus wie ein Paradies. Aber nein, da wurden wir im letzten Jahr gut desillusioniert. Ob zu viel Sonne ohne Schatten, unbekömmliche Geschmäcker, Quallen, streunende Hunde, lästige Verkäufer oder stechende Mücken: Es gibt immer etwas, was das «perfekte Paradies» in ein reales (auf dieser Welt befindliches) macht.*
    Darum ist es wichtig zu lernen, zufrieden zu sein mit dem was man hat. Und das wiederum bedeutet, dass man überall und in allen Umständen glücklich werden kann.

*Es zeigt auch auf, dass es einen perfekten Ort auf dieser Erde nicht zu finden gibt. Wieso haben wir Menschen dann so eine klare Vorstellung davon, wie es Perfekt sein könnte?

Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne daß der Mensch das Werk, welches Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag.

Prediger 3, 11


Da sollte ein Video zu sehen sein von der Unterwasserwelt in der wir tauchen und staunen durften. Wir können das Video selbst nicht sehen bis wir zu Hause sind, ihr hoffentlich schon? (Youtube und alle anderen westlichen Social Medias sind blokiert)


  • Hier durften wir liebe Freunde besuchen, die lokal als Expats tätig sind.
  • Nach 8 Monaten dürfen unsere Schweizer Ohren mal wieder Stille geniessen. Die meisten Autos sind elektrisch, Roller sind alle elektrisch, gehupt wird kaum, ÖV ist unterirdisch und der Rest des «Stadtlärms» wird von den Zahlreichen Bäumen im Strassenbereich geschluckt.
  • Mehr Überwachung als in Singapur ist nicht zu sehen, aber es liegt in der Luft, dass es unangenehmer ist. So wie das Internet eingeschränkt ist, so auch bestimmte Gesprächsthemen (und somit Timons Fragen). Spannenderweise unterscheidet sich die «Vorsichtigkeit» all unserer Freunde immens. Beim Besuch der Universität dürfen wir erstaunlich frei von unseren Erfahrungen mit Jesus erzählen (und im Anschluss Interessierten den Unterschied zwischen Religion und Jesus erklären).

  • Wir konnten wieder bei Freunden wohnen, die lokal als Expats tätig sind.
  • Mehr International, mehr lebendig, spürbar mehr «Wirtschaftshauptstadt» und nicht «politische Hauptstadt». Hier Hupen die Elektroroller.

  • Hier kamen wir zum ersten mal in einem lokalen Hotel unter. Nichtraucherzimmer gibt’s aber nicht. Die Stadt ist leider auch nicht mehr so leise weil hier Autos und Roller Hupen soviel sie wollen.
  • Unsere einheimische Freundin nimmt uns mit auf ein Wochenende in ihrem Leben und ihrer Stadt. Es gibt Gründe für Chinas Platzierung auf dem Ranking von Open Doors (wenn wir zurück sind können wir mehr erzählen).

  • Jetzt sind wir effektiv Touristen. Und WOW!, dieses Land hat so viel zu bieten. Fenghuang ist eine malerische Altstadt (mit intaktem Ortsbild).
  • Yichang ist eine Stadt die wir gar nicht sehen wollten. Timon wollte einfach (unbedingt) den drei Schluchten Staudamm besichtigen (grösstes Wasserkraftwerk und grösste Schleusenanlage der Erde).

  • Ein wirklich spektakulär schöner Ort.
  • Ist es nicht praktisch, wenn man bei einer Touristenatraktion nach dem «einchecken» (mit dem Reisepass) die weiteren Zutrittskontrollen nur mit deiner Face-ID funktionieren? D.h. dass man einfach sein Gesicht in die Kamera hält und das System weiss dann, ob du für diesen Teilbereich der Attraktion gezahlt hast. Für unsere Chinesischen Freunde ist genau das Alltag, sodass bei jeder U-Bahn-Fahrt deine Face-ID abgenommen wird.

  • Was für eine coole Stadt, wenn einen Geschichte interessiert! Noch bevor Jesus Gottes Königreich verkündete, hat hier ein Kaiser in seinem Grössenwahn eine Armee aus Tonkriegern herstellen lassen.
  • Daneben gibt es noch die grösste intakte Stadtmauer, wogegen europäische Ruinen wirklich klein wirken. Grundsätzlich gilt in diesem Land damals und heute: «Go big or go home» (Was auch immer du machst: Entweder es wird das Weltgrösste/beste/stärkste oder man kann es gleich sein lassen).

  • Wir sehen mal wieder Freunde die hier als Expads arbeiten. Auch haben wir vor, die Panda-Aufzuchtstation zu besuchen.
  • Wir durften uns bisher schon ganz günstig mit alldem eindecken, was in China produziert und bei uns teuer verkauft wird.
  • Und mit diesem Kapitel unseres Blogs endet auch unsere grosse Reise.

Kommt und hört mir zu, ihr alle, die ihr Ehrfurcht vor Gott habt! Ich will erzählen, was er für mich getan hat.

Psalm 66,16

Wir wollen euch sehen und mit euch Zeit verbringen. Wissen, was Gott euch gutes getan hat und euch Anteil haben lassen an unseren vielen Erfahrungen. Wann habt ihr Zeit? Schreibt uns!